Volleyball: Drei Spiele - Drei Siege für unsere Volleyballdamen

Foto: Lea Neumann

Am Samstag, den 28. September, durften wir das Team aus Aasee in der Hartberghalle begrüßen. Schon unser Einspielen gestaltete sich heute etwas anders als sonst, da wir nicht in unseren klassichen Einspielshirts auf dem Brüser Berg aufschlugen.

Extra für unsere Mannschaftskapitänin Hannah Lamby angefertigt, die vor kurzem eine Schulter-OP hatte und uns in dieser Saison nur noch vom Spielfeldrand aus unterstützen wird, hatte das gesamte Team T-Shirts mit der Nummer 17 an. Wir spielten also gerade an diesem ersten Spieltag nach der OP auch für unsere Zuspielerin, deren lautes Lachen und Zuckerpässe wir im Training vermissen und wollten dementsprechend alles geben. Also wurden die Einspielshirts ausgezogen (Aasee hat ihre einfach angelassen) und pünktlich pfiff der Schiedsrichter zum zweiten Heimspiel der Saison an.

Gestartet wurde allerdings erstmal schleppend. Wir mussten uns erstmal an den bekannten, aber kadertechnisch veränderten Gegner Aasee herantasten. In der Mitte des Satzes konnten wir dank einiger guter Aktionen den Druck auf die Mannschaft aus Münster erhöhen und den Satz so mit 25:22 für uns entscheiden. Der zweite Satz verlief ähnlich. Dank einiger Angriffe, einem präzisen Zuspiel, sowie einiger Fehler der Gastmannschaft durften wir spiegelbildähnlich den zweiten Satz ebenfalls mit 25:17 für uns entscheiden.

Satz drei: Wir waren dabei! Aasee auch, aber das war uns ziemlich egal. Gute Aufschläge, eine stabile Annahme und eine gute Blockarbeit unserer Mittelangreifer Clara und Meret brachten Aasee gelegentlich zur Verzweiflung. Am Ende hieß es 25:17 und die drei nächsten Punkte auf dem Bonner Konto.

"Drei Spiele - drei Siege" ist eine mehr als gute Statistik, die wir am liebsten fortführen würden. Auf dem Zweiten Platz lebt es sich derzeit gut und die Aussicht genießen wir mit unserem Tyskie in der Hand ausgiebig. Trotzdem kein Grund sich auf der faulen Haut auszuruhen. Nächstes Wochenende geht es schließlich zum derzeit Elften nach Bremen. Wenn man schon mal vom Westen aus auf eine lange Fahrt in den Norden aufbricht, sollte es sich schließlich auch lohnen.

Carlotta Hensel

Zurück