Floorball: Start in den Pokalwettbewerb am nächsten Samstag

Johannes Weh in Aktion (Foto: F. Buechting)

Die SSF Dragons Bonn starten mit einem Wiedersehen in den Pokalwettbewerb. Am Samstag empfangen die Bonner Rennsteig Avalanche im Sportpark Nord – die Partie gab es bereits in der vergangenen Saison.

Damals waren beide Teams noch in der zweiten Liga zu Hause, jetzt geht Bonn als Erstligist als Favorit ins Rennen. Der Klassenunterschied war jedoch schon beim letzten Aufeinandertreffen sichtbar: Mit 17:7 fegten die Dragons die Thüringer aus der Halle. Auch beim Renew Cup, einem Vorbereitungsturnier vor etwa einem Monat, behielt Bonn mit 9:3 die Oberhand. Die Rollen sind vor der Zweitrunden-Partie also eigentlich klar verteilt – auf die leichte Schulter sollten die Dragons die Gäste aber nicht. Denn die Mannen aus dem Thüringer Wald haben mit Pavel Zeman und Jiri Marek haben zwei tschechische Offensiv-Waffen im Kader, die jede Abwehr vor Probleme stellen können.

„Rennsteig ist eine Mannschaft mit vielen Individualisten, aber tun sich schwer, im Team zu spielen. Das dagegen ist unsere Stärke. Nichtsdestotrotz haben sie jedes Jahr eine gute Qualität im Team“, schätzt Topscorer Florian Weißkirchen.

Nichtsdestotrotz hat Rennsteig in der 2. Bundesliga einen Fehlstart hingelegt: Nach zwei Spieltagen ist die Lawine noch überhaupt nicht ins Rollen gekommen, Avalanche steht mit zwei Niederlagen auf dem drittletzten Tabellenplatz. Im Pokal dagegen zeigten sie gegen den Regionalligisten Floorball Griedel eine souveräne Leistung und zogen mit einem 9:5-Erfolg in die nächste Runde ein.

Wie weit es am Ende für die Bonner im Pokalwettbewerb gehen kann, ist offen. In der vergangenen Saison schafften sie den Einzug ins Viertelfinale, wo sie am Bundesliga-Spitzenclub Weißenfels scheiterten. In dieser Spielzeit haben sich die Dragons keine wirklichen Ziele gesetzt: „Wir wollen jedes Spiel genießen und gewinnen. Sollte es am Ende für das Final Four reichen, wäre das natürlich eine Riesensache, aber Zielvorgabe ist das nicht“, so Weißkirchen.

Johan Gallwitz

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